Das andere Lied in uns

Stress hat viele Gesichter und macht auf Dauer krank. Dabei hat Stress nicht so sehr damit zu tun, WAS in unserem Leben passiert - Arbeitsstress, Liebeskummer, Sorgen um die Kinder usw. - sondern WIE wir die jeweilige Situation empfinden. Das heisst, sobald wir ein Ereignis als bedrohlich für unser Leben einschätzen (was es objektiv gesehen gar nicht sein muss), fallen wir aus der Balance und entwickeln Symptome (=Signallampe geht an). Hierzu ein einfaches Beispiel, dass sicherlich viele uns kennen:


Unser Partner oder sonst ein Mensch beleidigt oder verletzt uns mit Vorwürfen oder Kritik. Damit "die Kirche im Ort" bleibt oder eben dem bekannten "Frieden zu Liebe" wagen wir nicht dagegen etwas zu sagen.


Was passiert in einem solchen Moment in uns? Welche Gefühle, Emotionen oder tieferen Empfindungen löst eine solche Situation in uns aus?Viele werden einfach ein diffuses Gefühl von Druck und Anspannung in sich erleben - eben das, was gemeinhin als Stress bezeichnet wird. Wenn wir jedoch tiefer schauen, stellen wir fest, dass sich jeder in dieser Anspannung bezüglich Wahrnehmung deutlich unterscheidet.


Einer empfindet es als Schikane, so nach dem Motto "warum passiert ausgerechnet mir das ständig", ein Anderer hat das Gefühl dieser Situation hilflos und machtlos ausgeliefert zu sein, als wäre da ein stärkerer Gegner, gegen den man nicht ankommt. Noch ein Anderer hat Angst, dass ihn sein Partner verlassen könnte, falls er sich doch zur Wehr setzen sollte. Wieder ein Anderer fühlt sich schuldig und kommt sich als Versager vor, während der Nächste gedanklich schon Pläne für seine Scheidung schmiedet.


Und das sind nur wenige Beispiele für eine Situation in derer es noch hundertfach andere Möglichkeiten gibt. Gehen wir aber noch einen Schritt weiter: Wenn Sie die Gefühle und Emotionen einfach ohne zu urteilen wahrnehmen, wird sich eine tiefere liegende Schicht der Wahrnehmung offenbaren.


Derjenige, der das Gefühl des Versagen hatte, wird bei genauerer Erforschung vielleicht ein einschnürendes oder erstickendes Gefühl feststellen, welches mit dem Versagensgefühl einhergeht, ein Gefühl eingezwängt zu sein und sich nicht aus einer Kraft befreien zu können. Möglicherweise löst dieses Gefühl des Feststeckens Angst aus und es wird klar, dass das ein bekanntes Gefühl ist, was in allen Stress empfundenen Situationen in seinem Leben auftritt - sei es bei Termindruck, beim Sprechen in grossen Gruppen, in Prüfungen oder im Flugzeug. Vielleicht offenbart sich im weiteren Verlauf das tiefer liegende Bild eines Babys, was den Geburtsprozess durchläuft und Schwierigkeiten hat, sich aus dem engen Geburtskanal zu befreien...


Sankaran-Methode

Auf der Grundlage der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann hat sich in den letzten 2 Jahrzehnten von Indien aus durch konzentrierte Forschung vieler besten internationalen Homöopathen eine grossartige Richtung der Homöopathie immer mehr entwickelt und weltweit ausgebreitet. Sie wird Sankaran-Methode (nach dem Begründer und massgeblichen Entwickler der Methode Rajan Sankaran) oder auch Bombay- oder Empfindungs-Methode genannt.

Dr. Sankarans Idee der "zentralen Wahnidee" revolutionierte die Homöopathie vollends. Demnach leidet jeder Mensch unter einer falschen Wahrnehmung der Realität, sozusagen einer falschen Brille, mit der er die Welt um sich herum wahrnimmt, eben seiner ganz eigenen "Wahnidee" oder besser noch seiner eigenen Vorstellung entsprechend. Diese Vorstellung ist meist mit einer so erlebten Ursprungssituation verbunden, also z.B. einer Situation, wo man verlassen wurde, einen geliebten Menschen verloren hat, das Versagen in einer Prüfung erlebt hat oder ähnlichem. Die Ursprungssituation ist nicht immer erinnerbar oder auffindbar, da sie vor dem eigenen bewussten Erleben, also z.B., während des Geburtsprozesses oder sogar jemandem aus einer früheren Generation passiert sein kann. Die Ursprungssituation, also das "WAS" herauszufinden ist dabei nicht das Wesentliche, sondern WIE die Welt unbewusst durch diese Brille, mit dieser speziellen Färbung wahrgenommen wird und dadurch alle Handlungen von einer falschen Wahrnehmung der Realität geprägt werden. Dr. Sankaran nennt dieses letztlich krankmachende Energiemuster auch bildhaft "das andere Lied", das in jedem Menschen neben seinem ganz eigenen menschlichen Lied schwingt, vergleichbar mit einem falschen, disharmonischen Ton in einem eigentlich harmonischen Musikstück.


Reise in die eigene Tiefe

Eine besondere Anamnesetechnik führt in eine seelische Tiefe, in der das andere Lied aufscheint, manchmal kann der Patient auch sein anderes Lied, das heisst die Substanz die er als homöopathisches Heilmittel benötigt selbst beschreiben oder nennen.

Um die in den oben genannten Beispielen beschriebenen tieferen Schichten der Wahrnehmung zu gelangen, bedarf es eines fachkundigen Begleiters, eines in dieser Methode ausgebildeten Homöopathen. Es ist viel Fingerspitzengefühl und eine genaue Kenntnis der Erfahrungsebenen, auf denen sich der Patient befindet, nötig, um den Patienten auf seiner Reise in solche bildhaften Tiefen zu führen. Damit kommt diese Methode einigen modernen, spirituellen Richtungen der Selbsterforschung sehr nahe und berührt auch im Kern eine spirituelle Dimension. Was dort enthüllt wird, ist letztendlich nichts anderes als die spezifische Verblendung eines individuellen, abgetrennten Egos, was sich seine eigene Realität respektive Vorstellung schafft.

Oft hat diese Art der tiefen Erforschung in der Anamnese allein schon einen transformierenden Effekt. Die Homöopathie ist jedoch eine Heilmethode und das Ziel ist ein Mittel mit der grössten Ähnlichkeit (der Grundsatz der Homöopathie lautet "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt") zu dem aufscheinenden anderen Lied des Patienten zu finden. Dieses andere Lied ist dem Energiemuster eines anderen Wesens oder Stoffes im Universum ähnlich - dem eines Minerals oder Metalls, eines Tieres oder einer Pflanze. Wenn die ähnliche Energie, z.B. die der Biene, einem Menschen der ein "Bienen-Lied" in sich trägt, in Form von Globuli zugeführt wird, löscht es das krankmachende Energiemuster nach dem Hahnemannschen Ähnlichkeitsprinzip aus, und der Mensch kann wieder ganz in seine Lebenskraft und Gesundheit zurückfinden. Beil solch genauer Übereinstimmung (Ähnlichkeit) findet Heilung auf einer sehr tiefen Ebene statt, da die Grundannahmen der Ego-Realität erschüttert und transformiert werden.


Homöopathie der Zukunft

Mit dieser Methode ist es nicht nur möglich, auf der Grundlage einer viel genaueren Ähnlichkeit als bisher ein einziges sehr tief wirkendes Mittel zu verschreiben, auch der Schatz der homöopathischen Heilmittel erweitert sich dadurch auf viele Tausende, da praktisch alles, was im Universum vorkommt, als Heilmittel dienen kann. Es ist kein Zufall, dass diese Art der Homöopathie im ausgehenden letzten Jahrhundert entwickelt und zu Beginn dieses Jahrtausends nochmals verfeinert wurde. Sie passt damit zu den in den letzten 20-30 Jahren verstärkt auftretenden schweren Erkrankungen (z.B. Autoimmunerkrankungen, MS, Krebs, multiple Allergien usw.) da auch sie letztlich auf einer falscher Wahrnehmung der Realität bzw. einem falschen Ton in unserem ureigensten göttlichen Lied basieren. Dass diese Methode schwerste Krankheiten heilen kann, hat sich bereits 1000fach, akribisch dokumentiert in zahlreichen Falldarstellungen vieler Kollegen weltweit, bewiesen. Die Sankaran-Methode steht damit als ein grosser hoffnungsmachender Stern am Himmel der Homöopathie.


oder.......


.....wenn die Sprache der Seele nicht mehr gehört wird
. . . . fängt der Körper an zu reden!



























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